Der versteinerte Palmenwald … so ein wunderschönes Fleckchen Erde 😊

Der versteinerte Palmenwald … so ein wunderschönes Fleckchen Erde 😊

Die Fahrt zu diesem traumhaften Ort war toll und etwas skurril fanden wir. Die vielen Felsbrocken auf dem Feld vor dem Berg, man hat sich wirklich gefragt wie sie dort hingekommen sind (in natura sah es doch spektakulĂ€rer aus 😉, denn auf dem Bild erkennt man nicht wie groß die Brocken waren).

Ich fand diesen Ort wirklich wunderschön, fast ein bisschen magisch. Teilweise hat man bei den versteinerten BaumstÀmmen noch die Kapillare (?) der BÀume erkannt, zu mindestens meinten wir dies zu erkennen.

Als ich beim Fotografieren rĂŒckwĂ€rts gelaufen bin, um die richtige Perspektive zu finden, bin ich mit einem Fuß komplett in ein kleines Wasserloch getreten. GlĂŒck im UnglĂŒck, denn ganz in der NĂ€he gab es ein Loch, in das ich auch komplett gepasst hĂ€tte 😉.

Wolfgang hat mich hĂŒpfen lassen. 😉 Muss ich noch ĂŒben, geht bestimmt besser đŸ€Ł.

Es war einfach nur schön den KĂŒstenabschnitt entlang zu laufen, ĂŒber die Steine zu springen, immer wieder neue versteinerte BaumstĂŒmpfe zu entdecken oder einfach nur auf das traumhafte Meer zu schauen, das in den verschiedensten Blautönen geleuchtet hat.

Wer tiefer eintauchen möchte 😉.

„Die versteinerten StĂ€mme von Palmen, 
 bilden zusammen mit der einzigartigen Landschaft des Kap Maleas und dem kristallklaren Wasser der Gegend um Agia Marina eine sehr schöne Kulisse.
Die Einzigartigkeit des Agia Marina Fossil Forest liegt jedoch in der Art und Weise, wie all diese BĂ€ume versteinert wurden: Im Gegensatz zu anderen fossilen WĂ€ldern in Griechenland wurden sie nicht durch VulkanausbrĂŒche pyritisiert oder mumifiziert, sondern versteinerten durch einen anderen Prozess: Permineralisation.

Vor 2 bis 3 Millionen Jahren, als das Klima in diesem Gebiet subtropisch war, gab es einen ausgedehnten Palmenwald, in dem Palmen mit Kiefern und anderen breitblĂ€ttrigen BĂ€umen koexistierten. Eine heftige Überschwemmung (möglicherweise aufgrund vulkanischer AktivitĂ€t) traf jedoch das Gebiet und der Wald wurde von Wasser ĂŒberflutet. Die meisten BĂ€ume wurden zerstört und ihre Wurzeln wurden von Ablagerungen, Sand, Kieselsteinen und anderen Materialien, die vom Meeresboden mitgebracht wurden und meist aus Kalk bestehen, bedeckt.

Über den ĂŒberfluteten Wald kamen verschiedene Meerestiere neueren geologischen Alters, darunter Molusken, Seeigel, Muscheln und Krustentiere. Viele von ihnen wurden spĂ€ter auch versteinert und ihre Fossilien können ĂŒber viele Kilometer entlang der KĂŒste von Kap Maleas gefunden werden. Die Teile von BĂ€umen jedoch, die sofort von Sand und kalkhaltigen Ablagerungen bedeckt wurden, hatten ein anderes Schicksal: Die pflanzlichen Gewebe wurden unter dem Einfluss von Kalziumkarbonat allmĂ€hlich in Stein umgewandelt. Im Gegensatz zu anderen Arten von Fossilien, die typischerweise AbdrĂŒcke oder Verdichtungen sind, ist versteinertes Holz eine dreidimensionale Darstellung des ursprĂŒnglichen organischen Materials.

Heute sind Teile des ĂŒberfluteten Gebietes wieder auf dem Trockenen, und die BĂ€ume stehen wieder unter der griechischen Sonne.“ ( Quelle:
https://www.tourpeloponnese.gr/de/natural-landscapes/petrified-palm-forest/)

Mit Hunde-Eskorte beim rĂŒckwĂ€rts Fahren / Einparken. đŸ€Ł

Nicht einer der schönsten StellplĂ€tze aber dafĂŒr ein schöner Sonnenuntergang vor dem Abendessen. 😄

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