St Michael’s Mount und Penzance

St Michael’s Mount und Penzance

St Michael’s Mount

St. Michael’s Mount (kornisch [UCR]An Garrek Los y’n Cos ) ist eine Gezeiteninsel an der Südwestspitze Englands, die 366 m vor dem Ort Marazion in Cornwall liegt und eine Fläche von 0,23 km² hat. Sie ist entweder mit einer Fähre oder, bei Niedrigwasser, über einen schmalen Damm von Marazion aus zu erreichen.

Die Sehenswürdigkeit des St. Michael’s Mount ähnelt dem Mont Saint-Michel im Norden Frankreichs, ist allerdings weniger bekannt. St. Michael’s Mount hat daher ein geringeres Tourismusaufkommen und damit auch nicht die entsprechenden Probleme seines „großen Bruders“.

Ein kleiner Hafen besteht ebenfalls seit dem Spätmittelalter und dient heute zum Anlegen der Touristenfähren.

Auf der Insel bzw. dem Berg befinden sich neben einem subtropischen Garten noch einige weitere Häuser und Anlagen vor allem religiösen Charakters.

Quelle: Wikipedia St Michael’s Mount

Wir sind bei beginnender Flut angekommen, so dass wir es nicht mehr zur Insel und zurück geschafft hätten. Hat uns aber nicht weiter gestört. Wir sind dann auch lieber durch Marazion spaziert.

Marazion

Penzance

Heute mal nicht wandern und dafür die lokalen Spezialitäten testen. 😉

Pasty 😊

Cornish Pasty [kɔːnɪʃ pæstɪ] (Wortursprung Französisch: Paste/Pasta – eine Pastete mit beliebigem Inhalt, die ohne Geschirr und Besteck gegessen werden kann) ist die Bezeichnung für eine englische Version der Fleischpastete, die mit der Region um Cornwall assoziiert wird. Es handelt sich dabei um eine gefüllte Teigware, deren Füllung typischerweise aus Rindfleisch, Kartoffeln, Steckrüben, Zwiebeln, Salz und Pfeffer besteht. Die Teigtasche ist geformt wie ein „D“, wobei die Kruste, an welcher die Tasche nach dem Befüllen geschlossen wird, an der runden Außenseite verläuft.

Geschichte

Die Ursprünge der Cornish Pasty gehen bis in das 13. Jahrhundert zurück. Damals war sie den höheren Klassen vorbehalten und mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt. Neben Rindfleisch enthielten sie auch Lamm oder Meeresfrüchte, Obst und passende Saucen. Erst über die Jahrhunderte entwickelte das Gebäck sich zu einer Speise, die vor allem von Farmern und Bergleuten während der Arbeit gegessen wurde. Dies hatte praktikable Gründe. Die Teigtaschen waren wie ein Eintopf, für den es keinen Teller brauchte. Die komplette Mahlzeit war an einem Stück und dazu noch leicht zu erwärmen. Eine offene Flamme und eine Schaufel oder etwas ähnliches genügten bereits. Da die Mahlzeit aber auch kalt gegessen werden konnte, war dieses Werkzeug nicht einmal nötig.

Aufgrund der festen Rollenverteilung war es nicht unüblich, dass die Ehefrauen der Bergleute die Mahlzeiten für ihre Männer vorbereiteten. Damit es beim Essen zu keinen Verwechslungen kommen konnte und jeder Bergmann seine eigene, mit seiner Lieblingsfüllung versehene Pasty bekam, wurden die Initialen des Besitzers auf den Rand der Pasty gedrückt. Dieses Stück wurde beim Essen in der Hand gehalten und zuletzt gegessen oder weggeworfen, sodass auch bei einer halb gegessenen Pasty noch der Besitzer erkannt werden konnte.

Im 18. und 19. Jahrhundert blühte der Bergbau in der Region um Cornwall auf und es wurde viel Kupfer und Zinn abgebaut. Besonders in den Zinn-Minen war Pasty nicht nur wegen ihres Geschmacks und ihres hohen Sättigungsfaktors eine beliebte Mahlzeit. Sie diente auch als präventive Maßnahme gegen Arsenvergiftung. Während des Arbeitstages kamen viele Bergleute zum Essen nicht an die Oberfläche, so dass sie sich auch nicht waschen konnten. Um das giftige Arsen, das beim Abbau von Zinn freigesetzt wird, nicht mit der Nahrung zu sich zu nehmen, hielten sie die Teigtaschen an der dicken Kruste, während sie den Inhalt der Tasche aßen. Die kontaminierte Kruste warfen sie anschließend weg. Dabei handelte es sich meist um die Ecke mit den Initialen.

Unter den abergläubischen Minenarbeitern erzählte man sich, die Minenkobolde seien für Unglücke und Katastrophen in den Bergwerken verantwortlich. Um diese zu verhindern, warf man die arsenvergiftete Pasty-Kruste auf den Boden, in der Hoffnung, die Kobolde mögen sie essen und daran sterben.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Cornish_Pasty

Cream tea 😃 („Sahnetee“ oder „Nachmittagsimbiss mit Sahne“) besteht aus:

  • Tee (in der Regel schwarzer Tee mit Milch)
  • scone (warmes Gebäck mit Backpulver und Butter),
  • jam (in der Regel Erdbeermarmelade)
  • clotted cream (so eine Art Streichrahm/Mascarpone)

Ein Scone ([skɒn], auch [skoʊn]) ist ein von den britischen Inseln stammendes Gebäck, das oft zur Tea time gereicht wird.

Das ursprünglich eher flache Gebäck wird heute aus Weizen-, Gersten– oder Hafermehl und Backpulver als Triebmittel hergestellt. Vor der Erfindung des Backpulvers wurden Scones nicht im Backofen, sondern in einer Pfanne zubereitet und ähnelten eher Pfannkuchen.

Die besondere Konsistenz der Scones entsteht durch das Einarbeiten kalter Butter im Verhältnis etwa 1:4 in den Teig, der nach Zugabe von Milch nur wenig gemischt oder geknetet werden darf.

Die weichen, krustenlosen Scones werden in Großbritannien und Irland traditionell warm mit Butter, Konfitüre oder Honig gegessen, zum Tee aber vor allem mit Clotted Cream. Besonders in England besteht die Tradition, den Scone zuerst mit Konfitüre und danach mit Clotted cream zu bestreichen. Dies führt zu einer anhaltenden Debatte über die korrekte Art, einen Scone zu essen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Scone_(Geb%C3%A4ck)

Da habe ich unseren Scone wohl nicht korrekt bestrichen / gegessen. 😅

Clotted cream

Clotted Cream (auch Streichrahm) ist eine Art dicker Rahm, der aus roher (nicht homogenisierter und nicht pasteurisierterKuhmilch hergestellt wird. Die Milch wird dazu in flachen Pfannen erhitzt und für mehrere Stunden stehen gelassen. In dieser Zeit sammelt sich der Rahm an der Oberfläche und bildet Klümpchen („clots“). Der Geschmack von Clotted Cream ist dem von Mascarpone ähnlich.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Clotted_Cream

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