Trolltunga – Klappe die Zweite

Trolltunga – Klappe die Zweite

Wir haben wirklich ├╝berlegt, ob wir diese Massenwanderung noch einmal in Angriff nehmen … aber irgendwie hat diese Trollzunge schon eine gewisse Anziehungskraft, der man sich nicht so leicht entziehen kann.

Also wieder Busshuttle gebucht, Camper auf P1 abgestellt, in diverse Schlagen gestellt und auf ging es. Da Wolfgang meinte, dass es ihm zwei Tage zuvor schlecht ging, weil er zu wenig getrunken hat, haben wir dieses mal penibel darauf geachtet, dass wir genug trinken. Besser zu viel als zu wenig, war die Devise. ­čśů

Den ersten Anstieg haben wir genauso gut geschafft wie beim ersten mal und meine andauernden Fragen, ob es Wolfgang denn gut geht oder wir wieder umkehren sollen (was absolut ok gewesen w├Ąre), hat Wolfgang immer wieder sehr geduldig bejaht. Und so ging es Schritt f├╝r Schritt weiter Richtung Trolltunga, den anderen Wanderern/innen hinterher.

Nicht so sch├Ân, fanden wir die doch ab und an vorkommenden Strommasten aber bei den Aussichten konnte man dar├╝ber sowie ├╝ber die Menschenmassen hinwegsehen.

W├Ąhrend unseres Anstiegs sind uns circa 70-100 Wanderer/innen entgegen gekommen, die oben in der N├Ąhe von Trolltunga ihr Zelt aufgeschlagen hatten, auch nicht gerade wenig beziehungsweise einsam.

„Die Trolltunga (deutsch ÔÇ×Die TrollzungeÔÇť) ist ein horizontaler Felsvorsprung in Norwegen, der rund zehn Kilometer nord├Âstlich von Odda liegt. Bei diesem Fels handelt es sich um eine rund 10 Meter lange Nase, die sich mit einer H├Âhe von f├╝nf Metern an ihrem Beginn bis auf wenige Zentimeter an der Spitze verj├╝ngt. Der Felsvorsprung befindet sich rund 700 Meter ├╝ber dem k├╝nstlich angelegten Stausee Ringedalsvatnet.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Trolltunga)

Das ist ├╝brigens Trolltunga (siehe roter Pfeil). Auch hier sieht man, dass es auf die Perspektive ankommt. ­čÖâ Bei den bekannten Bildern macht es den Anschein, dass die Trollzunge direkt ├╝ber dem Wasser schwebt. Dem ist aber nicht so, sie ist eher ein Felsvorsprung und somit ein kleiner Teil von mehreren Klippen und aus dieser Perspektive nicht spektakul├Ąrer als die anderen Felsvorspr├╝nge.

Und so haben wir nach 10 km und circa 3,5 Stunden die Trollzunge erreicht.

Auch das ist Trolltunga ­čÖł. Massentourismus und Menschenmengen, die gesittet anstehen, um sich auf der Trolltunga fotografieren zu lassen.

Auch wir haben uns eingereiht und mussten „nur“ 45 Minuten warten (Ein Ranger, den wir getroffen hatten, meinte, dass an manchen Tagen die Leute drei Stunden f├╝r ein Foto anstehen. Das w├Ąre mir dann doch zu viel gewesen.).

Wir hatten unterwegs drei Deutsche getroffen, uns immer wieder gegenseitig ├╝berholt und das Paar hat dann angeboten ein Foto von uns zu machen, als sie uns beim Anstehen gesehen haben ­čĹŹ.

Und da standen wir nun … auf Trolltunga.

Als ich mich ein weiteres mal f├╝r mein H├╝pfbild angestellt habe, ging es (mit einer Wartezeit von circa 20 Minuten) noch schneller. Sieht spektakul├Ąrer aus als es ist, die Trollzunge ist ziemlich breit. ­čśë In der Zeit, in der wir da waren habe ich aber keine andere Person h├╝pfen sehen.
An die Spitze setzen und die Beine baumeln lassen, wollte ich aber nicht (haben sehr viele gemacht). Bei meinem Gl├╝ck w├Ąre sie genau in dem Moment abgebrochen. ­čĄú Da bin ich lieber gesprungen.

Auf dem R├╝ckweg wurden wir dann noch von einem heftigen Regenschauer ├╝berrascht, der uns aber nicht weiter gest├Ârt hat. Ganz am Ende konnten wir noch einmal einen ganz zarten Regenbogen sehen.

Den Abend und die Nacht haben wir zum zweiten mal auf dem tollen Stellplatz direkt an einem Ausl├Ąufer des Hardangerfjords verbracht.

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